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43. GUAI DER DURCHBRUCH (DIE ENTSCHLOSSENHEIT)
▬▬▬ ▬▬▬ Oben Dui, der See, das Heitere, ▬▬▬▬▬▬▬ Die Heiterkeit. Unten Kiën, das ▬▬▬▬▬▬▬ Schöpferische, der Himmel, ▬▬▬▬▬▬▬ Wo die Wolken einen, durch des ▬▬▬▬▬▬▬ Schicksals Schleusen, um gutes ▬▬▬▬▬▬▬ Gedankengut zu teilen.
Dieses Zeichen verheißt bereits im Hinblick auf den Urteilsspruch einerseits einen regelrechten Durchbruch, so wie nach einer lange angesammelten Spannung, so wie nach einem Wolkenbruch nach langer Wolkenansammlung, wie den Durchbruch (aus der Klemme) eines geschwellten Flusses durch seine Dämme. Auf menschliche Verhältnisse übertragen, ist es anderseits die Zeit, da nun in allen Lebenslagen allmählich Schritt für Schritt und scheinbar lind die Gemeinen alle im Schwinden sind. Ihr Einfluss ist im Abnehmen, das ist das Symptom, und durch eine entschlossene Aktion, sowie schon vorhergesagt vom Orakelspruch, kommt eine Änderung der Verhältnisse zum Durchbruch. Das Zeichen stimmt jahraus, jahrein mit dem drittem Monat (April-Mai) überein.
DAS URTEIL
Der Durchbruch. Will man ihn korrekt entfachen; entschlossen muss man am Hof des Königs die Sache bekannt machen. Der Wahrheit gemäß und offenbar muss sie verkündet werden. Gefahr! Gefahr! Man muss seine eigene Stadt, anstatt zu kneifen, und es fördert nicht, zu den Waffen zu greifen, ebenfalls benachrichtigen, dann ist auch bei alledem es fördernd, etwas zu unternehmen.
Denn wenn in einer Stadt, ganz egal wo auf der Welt, auch nur ein Gemeiner auf herrschendem Platz auf sich hält, so vermag er nicht nur die Gemeinen zu entzücken, sondern auch, um alle Edlen zu bedrücken. Wenn im Herzen auch nur eine Leidenschaft noch nistet, so ist sicher, dass sie schließlich die Vernunft überlistet. So vermag sie die Vernunft zu umdüstern und die so Betroffenen beginnen aberriert zu flüstern. Leidenschaft und Vernunft, da kann man ganz sicher gehen, können gar nicht zusammen bestehen. Darum ist unbedingter Kampf, will dieser 'Große Wurf' gelingen, notwendig, will man das Gute zur Herrschaft bringen. Für den entschlossenen Kampf des Guten zur Beseitigung des Bösen gilt es aber bestimmte Regeln einzulösen, die sowie wenn man z. B. mit Erfolg ins Internet will sürfen, nimmer außer Acht gelassen werden dürfen.
Entschlossenheit muss bei allem ihrem Tun auf einer Vereinigung von Stärke und Freundlichkeit beruhen.
Ein Kompromiss mit dem Schlechten ist nicht möglich hier auf Erden; es muss unter allen Umständen offen diskreditiert werden. Ebenso dürfen, auch unter drohenden Drohgebärden, die eigenen Leidenschaften und Fehler nicht beschönigt werden.
Der Kampf darf nicht auf Grund stichhaltiger Beschwerden etwa direkt durch Gewalt geführt werden. Wo das Böse gebrandmarkt ist, kocht es innerlich vor Wut, da sinnt es auf Waffen, und wenn man ihm den Gefallen tut, sich gar hineinzusteigern, anstatt nur abzudämpfen, und es Schlag gegen Schlag so zu bekämpfen, so zieht man dann den Kürzeren, während man so tüchtig irrt, weil man dadurch selbst in Hass und Leidenschaft verwickelt wird.
Darum gilt es, um den Durchbruch zu erlangen, immer beim eignen Hause anzufangen: persönlich nicht nur gegenüber Krakeelern auf der Hut zu sein vor den gebrandmarkten Fehlern. So stumpfen allmählich auch ohne Papperlapapp, die Waffen des Bösen von selber ab, werden im Zuge des Durchbruchs aus der neuen Zeit verschwinden, weil sie keinen Gegner mehr finden.
Ebenso dürfen auch eigene Fehler und Beschwerden nicht linea recta (also direkt) bekämpft werden. Solange man sich quasi per Handstreich mit ihnen herumschlägt, bleiben sie immer siegreich.
Die beste Art das Böse zu bekämpfen ist, sich zu sputen, und zwar im energischen Fortschritt im Guten. Die beste Art, das Böse zu bekämpfen, ist das Sputen, und zwar im energischen Fortschritt im Guten.
DAS BILD
Der See ist an den Himmel emporgestiegen: Bild des Durchbruchs: das Böse zu besiegen. So spendet der Edle der langen Rede kurzer Sinn zur rechten Zeit Reichtum nach untenhin, sucht gutes Gedankengut zu teilen und scheut es, bei seiner Tugend zu verweilen.
Wenn das Wasser des Sees, an dem Salz und Hitze frisst, nun an den Himmel emporgestiegen ist, da lässt sich dann fast wie am Schnürchen ein gar schier unheimlicher Wolkenbruch befürchten. Das lässt sich der Edle auf allen Zeitschienen ganz allgemein zur Warnung dienen, indem er rechtzeitig in seinem Handeln davon zeugt, dass er einem gewaltigen Zusammenbruch vorbeugt. Denn wer insgemein nur für sich allein, tagein, tagaus, jahraus, jahrein, Reichtum scheffeln wollte, ohne an andere zu denken, niemals im rechten Augenblick Aufmerksamkeit zu schenken, der würde es bestimmt erleben: sein Zusammenbruch wird sich ergeben. Denn auf alles Sammeln folgt ein Zerstreuen.
Darum wird der Edle es auch keineswegs scheuen schon während des Sammelns am Zerstreuen sich zu erfreuen. Denn würde er anders handeln, er würde es nur bereuen. Ebenso ist er bei der Bildung eines wirklich reifen Charakters drauf bedacht, sich nicht zu versteifen, in Eigensinn sondern zu begreifen wie sich bei allem Schalten und Walten in dauernder strenger Selbstprüfung auch eindrucksfähig zu erhalten. |